Die ollen Mayas hatten nen Kalender, nach welchem in diesem Jahr am 21. oder 22. Dezember (da sind sich die Überlieferer wohl nicht ganz einig) die Welt untergehen wird.
Coole Sache! Dann bleibt mir dieser furchtbare 50. Geburtstag erspart. Hoffentlich klappt das alles.

I.: “Soll ich dir für morgen den Wecker stellen, ich hab den ausgemacht, weil ich doch frei hab?”
A.: “Das haste vorhin schon mal gefragt.”
I.: “Meine Güte, das ist das Alter. Und ich weiß nicht mal mehr, was du geantwortet hast. … Obwohl, da der Wecker immer noch aus ist, hast du bestimmt nein gesagt, oder?”
A.: “Keine Ahnung, hab ich vergessen.”
Weia! 
Nachdem diese Angelegenheit so gut gelaufen war, wollte ich das gleich nochmal ausprobieren. 
Ich hatte nämlich bei meinem zweiten Paar Renegades von Lowa bemerkt, dass ich in diesen sehr schnell patschnasse Füsse bekam. Klar, vollständig wasserdicht sind die Schuhe ja alle nicht, aber dass frau nach ein paar Schritten über nasses Gras schon die Socken auswringen kann, muss ja nicht sein.
Da ich einen Defekt der Goretex-Membran vermutete, reklamierte ich die Schuhe beim Händler und schickte diese vereinbarungsgemäß per Postpaket dorthin.
Da ich überhaupt keine Rückmeldung bekam, checkte ich nach einer Weile mal die Sendungsverfolgung und stellte fest, dass mein Paket die Filiale in Spaichingen scheinbar gar nicht verlassen hat.
Ein Nachforschungsantrag war dann schnell gestellt, Kopie vom Kaufbeleg der Schuhe hatte ich ja sowieso da. Den telefonischen Service der DHL kann ich hier mal lobend erwähnen, das hat alles problemlos funktioniert.
Und nach ca. drei Wochen stellte ich den Geldeingang auf meinem Konto fest. Mir wurde der Neupreis der Schuhe zuzüglich Portokosten erstattet und nun kann ich neue Wanderschuhe einkaufen gehen.
So war zwar nicht ganz der Plan, aber ich bin mit der Lösung höchst zufrieden. 
Ich frag mich nur, wo die alten Treter geblieben sind. Sowas klaut doch keiner, oder?
War grad shoppen mit Jule.
War nett. Wir haben ein neues Auto gekauft fürs Kind.
Wie ich schon sagte, das Geld muss unter die Leute. 
Ehe das liebe Geld immer weniger wert wird, gehört es ausgegeben. Find ich.
Und so habe ich mir nach vielen, vielen Jahren mal einen neuen Fernseher geleistet. Zugegeben, der alte hätte es auch noch getan und in den letzten Jahren habe ich kaum ferngesehen, aber wenn frau sich was in den Kopf setzt…
Dieses Teil ist ein kleines Wunderwerk der Technik und macht nicht nur Fernsehen. Er verbindet sich übers WLAN mit dem Internet oder auch mit Frl. Elli, um von ihrer Festplatte Filme und Musik abzuspielen oder Fotos anzuzeigen.
Zwei USB-Anschlüsse hat er auch, an einem hängt jetzt eine externe Festplatte mit meiner Filmsammlung.
Da ich ihm noch ein hübsches Soundsystem (für den richtigen Kinosound!) spendiert habe, kann man auch gut (und laut) Musik hören. Macht mir richtig Spaß, das Ding.
Einziger Nachteil: Seit ich ihn habe, schaue ich zuviel fern. Da muss ich noch dran orbeidn.
Am Samstag war das Wetter mal so richtig schlecht und zum Ausruhen geeignet. Aber immer nur Abhängen ist auch langweilig, also habe ich mich dem schon lange auf meiner to-do-Liste stehenden Projekt “Garage aufräumen” gewidmet.
Da hatte sich im Laufe der Jahre allerhand “Zeuch” angesammelt und wie das mit Zeuch so ist, das vermehrt sich ja völlig selbständig. Mit dem Auszug der Heuschrecken war es schon weniger geworden und den letzten Schliff sollte die Garage nun am Samstag kriegen.
Hat auch tadellos geklappt, aber auf das Erlebnis der dritten Art hätte ich gut verzichten können. Als ich nämlich ein paar hinter den Regalen herumstehende Bretter wegnehmen wollte, kam eine Großfamilie dicker fetter schwarzer Spinnen zum Vorschein. 
Der Schrei, den ich losgelassen habe, brachte den Nachbar auf den Plan, der die Sache netterweise für mich erledigt hat. Das waren mindestens ein Dutzend Spinnen mit Handteller-Größe!!!
Ängste soll man ja bekämpfen, nicht pflegen, aber Schocktherapie muss ja auch nicht sein.
Wobei: Ein klitzekleines bisschen hatte ich den Eindruck, dass der Herr Nachbar auch nicht ganz ekelfrei war.
Für das lange sonnige Wochenende mit dem Feiertag haben wir uns eine Gegend im Schwarzwald ausgesucht, die wir noch nicht bewandert hatten. Wir wollten mal auf den Kandel steigen und die Gegend um ihn herum ein bisschen ablatschen.
Also gabs ein Zimmer in Simonswald, sehr zu empfehlen übrigens. Ruhig gelegen, leckeres Frühstück mit handgefiltertem Kaffee aus der Porzellankanne (!) und geräumigen Zimmern mit Balkon. Ich habe drei Nächte geschlafen wie ein Murmeltier!
Abend gab es Essen im Bären, da kocht der Chef noch selbst und zwar alles frisch. Forellen, Rehgulasch, Vorsuppen und auch Nachtisch, alles vom Feinsten. Und die gut gelaunte Kellnerin trug zur Unterhaltung bei.
Ach ja… gewandert sind wir ja auch. Die Touren gibts hier beschrieben (ich wünschte, ich könnte das auch immer so herrlich kurz und bündig).
Bilder haben wir kaum gemacht, aber ein paar gibts trotzdem.
Gut, dass wir uns gestern ausgeruht haben, denn heute stand wieder mal eine Tour mit den Profis auf dem Plan. Und da will frau ja mithalten können. 
Los gings in Hinterstein, die Tour kannten wir alle schon, aber die ist so klasse und deshalb immer eine Wiederholung wert.
Erst gings mal flott nach oben auf die Rotspitze. Angel hatte zwar angekündigt, sie wäre nicht fit, aber davon merkte man gar nichts (ich frag mich, wie sie läuft, wenn sie fit ist…
)
Oben gabs ne Pause, es waren auch schon gut Leute oben, aber das ist nicht verwunderlich an einem Samstag bei Top-Wetter.
Die nächste Pause gab es schon bald wieder auf halbem Wege zur Heubatspitze, als ich nämlich feststellte, dass ich meinen Fotoapparat auf der Rotspitze vergessen hatte. Herrje, ich werde echt alt und tüddelig.
Andi (mein Held!) war so nett, zurückzugehen und ihn zu holen. Dafür durfte er sich ein paar Extra-Höhenmeter ins Muttiheft eintragen.
Über die Heubatspitze gings dann zu den Hohen Gängen und die hatte ich eigentlich viel schwieriger in Erinnerung. Waren sie auch, denn jetzt gibt es fast durchweg eine Seilversicherung, was ich ganz prima fand, denn so konnte ich da angstfrei und vergnügt durchklettern.
Die Profis waren bisserl enttäuscht, was ich auch verstehe, denn das Seil nimmt dem ganzen den Reiz des Abenteuers. Für mich wars aber trotzdem noch Abenteuer genug.
Nach den Hohen Gängen nahmen wir noch den Breitenberg mit (drei Gipfel sollten es schon sein!) und dann gings an den Abstieg.
Abschluss war ein lustiges Kaffeetrinken in Café Ostrachwellen in Bruck und dann trennten sich unsere Wege wieder.
Nochmal danke an die Allgäuer für die nette Tour und die noch nettere Gesellschaft. Gerne mal wieder, wenn sichs mal wieder ergibt.
(Bilder folgen nächste Woche)
Pausentag! Aber nicht nur faulenzen, das Wetter ist einfach zu schön, um nur in der FeWo rumzusitzen.
Also beschlossen wir nach Ausschlafen und gemütlichem Frühstück einen Spaziergang zur Spielmannsau.
Macht hin und zurück aber auch an die 20 km, die aber wegen fehlender Steigung nicht anstrengend sind.
Ausserdem gabs laufend Pausen: Bierpause in der Spielmannsau, Sonnenpause auf dem dortigen Spielplatz, Kaffee- und Kuchenpause in einer Kneipe, deren Namen ich nicht mehr weiß, Fußbadepause an der Trettach, Abendessenpause im Schützenhaus.
Muss ja auch mal sein. 
Wir haben heute eine Tour auf dem Plan, die wir schon mal gemacht haben, die aber damals buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Heute war eindeutig besseres Wetter und so gings mit dem Auto wieder nach Hinterstein zum E-Werk. Wir stiegen wieder den netten Zickzackweg über die Hintersteiner Wasserfälle auf, die wegen den Niederschlägen der letzten Tag sogar richtig gut Wasser hatten.
An der Zipfelalpe gabs schon die erste Bierpause, der Wirt saß draussen, putzte seine Bergschuhe und erzählte uns, wie er bei dem Schnee die Kühe schnell tiefer ins Tal getrieben hat. 15 cm Schnee lagen wohl auf den Bänken, auf denen wir jetzt saßen.
Aber jetzt hält das Wetter, versprach er und wir glaubten ihm mehr als dem Wetterbericht.
Weiter ging rauf über den grasigen Rücken und jetzt werden die neuen Bergschuhe das erste Mal so richtig dreckig in dem lehmigen Matsch. Weiter oben wirds dann felsig-steinig und in den dazwischen liegenden Schneeresten kriegen wir die Schuhe fast wieder sauber.
Oben am Gipfel sind wir erst zu viert, mit fortschreitender Vesperpause wirds aber richtig voll da oben. Zuletzt gibts kaum noch Sitzplätze und das Gipfelbuch ist auch vollgeschrieben, beschweren sich die Leute. Na sowas aber auch!
Nach der Pause machen wir dann weiter, erst ein Stück runter, dann der Aufstieg zum Ponten. Da gibt es einen Vorgipfel, auf dem die meisten Leute sitzen, wir gehen aber ein kletteriges Stück weiter zum Gipfelkreuz, da ist es nicht ganz so voll.
Auf dieser Tour trifft man immer wieder dieselben Leute und man ist nie allein, da es in der Nähe eine Bergbahn gibt, die hochfährt.
Nach kurzer Rast steigen wir zur Willersalpe ab, diesmal in aller Ruhe und nicht im Regen. Und ein Feierabendbier an der Alpe ist auch noch drin, witzig ist es da immer, die Alpe gehört drei langhaarigen Brüdern, die aussehen wie übriggebliebene Hippies.
Da wir noch durch Hinterstein durch laufen müssen, kommen wir auch noch an nem Café vorbei, wo wir nochmal hängen bleiben und Kaffee mit Kuchen einfahren. Ist ja schließlich Urlaub.
An der Ostrach gibts dann wieder Füße baden und Schuhe putzen und dann ist Feierabend.